“Spielt doch mal was fröhliches!” sprach der Konzertbesucher links von mir.

So. Und nach dem ganzen Filmgeschwafel endlich wiedermal ein bisschen Subtext. Wattenscheid.

Im schönen Städtchen mit dem unglücklichen Namen traf eine Band zusammen um zu einem feucht/fröhlichen Unterfangen zu laden. Gesagt getan. Wir waren Da und haben uns die Verbrecher angsehen!

Element of Crime. Zuerst sah’s aus als würde es ein sehr privates Konzert werden – vier Leute auf der Bühne und etwa vier im Publikum. Der Regen schien die Laune und die dazugehörigen Leute vertrieben zu haben. Doch nachdem die Vorband, ihreszeichens “Home of the Lame”, den Regen endgültig vertrieben und die das Konzert offiziell eröffnet hatte bestätigte ein Blick zurück, dass so jemand wie Element of Crime natürlich nicht in die Leere singen musste.

Aber noch kurz zurück zur Vorband. Die waren ganz nett und einige Lieder wollten schon ziemlich rocken. Aber so ganz haben sie mich nicht überzeugt. Trotzdem, hier die Homepage auf der man auch selbst mal reinhören kann: Home of the Lame.

So. Aber jetzt zu den Elements. Ich muss ja zugeben, dass ich eine sch*** Angst vor Sven Regener hatte. Nachdem Interview, dass ich auf der DVD von “Herr Lehmann” mit ihm gesehen habe, dachte ich mir – der kommt auf die Bühne, würdigt niemanden eines Blickes und wenn man falsch klatscht oder singt bekommt man von ihm höchstpersönlich eine geschmiert. Deshalb gab ich mich zunächst etwas vorsichtig. Schließlich standen wir in der zweiten Reihe, also in gefährlich greifbarer Nähe – und ich wollte nix riskieren. Aber – obwohl man schon sagen muss dass Herr Regener nicht grade eine extrem frohe Natur ist und schon ganz schön grimmig schauen kann – muss man sagen, dass er weitaus umgänglicher, freundlicher und spassiger ist als ich mir dachte!

Die Band war klasse – alte Hasen, nennt man sowas glaub ich – absolut eingespielt und jedes Lied kam super! Der Gitarrist imponierte mit einem Brett mit tausend darauf angeschraubten Pedalen und einer vierfach fixierten Songlist. Regener tat das gleiche mit seiner Stimme und der Trompete die er zwischen den Strophen liebevoll hin und her schaukelte.

So richtig rocken tut’s natürlich nicht. Aber halt darum, weil es eben Element of Crime sind. Es stellt sich ein bisschen die Frage ob es nicht schöner ist sie zuhause auf dem CD Player zu hören während man am Fenster oder auf der Coach sitzen kann. Sie zu sehen ist irgendwie eine zusätzliche Kuriosität würd ich sagen – eine die sich lohnt und Spaß macht! Aber muss nicht unbedingt sein.

Viel mehr weiß ich jetzt gar nicht zu sagen, außer – “Delmenhorst” rocks! Niedersachsen rocks! Stark! und um mit den Worten zu Enden, mit denen auch Herr Regener (vor den vier noch kommenden Zugaben) das Konzert endete: “So ist das. Tschüss ihr Lieben!”

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About Mardou
Hi! My name is Manuela Heidenreich but sometimes I'm Mardou around the web. I live in Vienna, work as a multimedia designer and try to be an illustrator in my spare time. This blog is about everything that fascinates me - no more, no less.

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