Day 05: Top five places you’d like to live.

Finally I’m back, taking care of my 30 days challenge. So let’s talk cities and here are my top five:

  • New York. Maybe it’s a little bit premature to put this city on top of my list, given that I’ve never been there and my first visit to this town is weeks away. But – I really, really, really believe that I will love it there, having spent nearly all of my life learning about this town in songs, books, movies and from people who’ve been there. In my mind, I’m stuck with a mixture of an Woody Allen/John Lennon/Sex and the City/Andy Warhol kind of place. I see it like old black and white pictures in shades of grey with a little bit of colouring here and there. It’s a romantic, wild, artistic, free and also dangerous place for me. And I can’t wait to see it.
  • London. This was always my big love from my childhood on. All the music, books and art I grew up with evolved around this magic city and I feel so warm about this place. I’ve been to London several times now and it never disappointed me. I would love to live there, but I hardly think that would be affordable. But the dream stays and of course always the possibility to go there if I’m feeling too homesick.
  • Stockholm. I’ve been to Stockholm with my dear partner in crime when we did our big Scandinavia round trip. We’ve seen lot’s of cities then, but I kind of liked it best, even though I felt really drained from our long journey and all the impressions. I get a really good feeling when I think about it and I hope we will go there soon again.
  • Prague. This town is so near to Vienna and it’s almost a crime, that I didn’t go there earlier. Sebastian and I spent our holidays last spring there and we surely hoped for the best, everybody telling us what an amazing city this is for months. And I imagined that it would be nice there – but we both hadn’t been ready for this. Prague is absolutely breathtaking! I’ve seen some cities now but there surely isn’t one more beautiful. Everybody, please go there! Don’t miss that!!
  • Vienna. And, last but not least, my beloved hometown. I’m really happy to live in this charming and lively city that has so much history and still keeps defining itself new over and over again. There are many lovely cities in this world, but I guess we can be very pleased to live here in the heart of Europe.
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Tag 23. (First we take Manhatten – then we take Berlin!)

Gruesse Gruesse Gruesse aus der Stadt des Döners, der mittlerweile abhanden gekommenen Mauer, des Bären, der drei Damen vom Grill und und und… Nach ziemlich exakt 24 Stunden hatten wir die Reise Stockholm – Berlin beendet und sind im Jugendgästehaus (wunderschöner Untertitel: Haus der Begegnung! ;o) ) angekommen – oder besser, was von uns uebrig war! ;o)

So… achja. Mit Plan A hat’s dann doch nicht mehr geklappt. Nach etwa 1 Stunde hatten die netten Damen und Herren vom Stockholmer Hauptbahnhof dann zwar ihr Computersystem wieder zusammengeschraubt aber auch keine Tickets mehr fuer den Zug mit dem flashigen Namen “X 2000”! “Des muass wos gonz wos bsundares sei…” blieb uns da nur zu sagen und stiegen dann auf Nachtzug um – Abfahrt 23:05. Also hatte man plötzlich noch einen ganzen Tag in Stockholm den man mit Inhalt (möglichst sinnvollem natürlich!) fuellen sollte (ich krieg das mit dem “ü” noch nicht wieder so hin, bin das nicht mehr gewöhnt nicht mehr “ue” schreiben zu müssen – bitte um Nachsicht!).

Meinereiner wollte ja noch unbedingt nach Skane, einem Miniaturschweden mehr oder weniger. Da hatte ein netter Herr, dessen Name ich natuerlich vergessen habe, anno dazumals (ähhh… 1800-schlagmichtot) die grandiose Idee auf einem sehr gruenen Huegel Stockholms ein Freilichtmuseum zu eröffnen. Der Inhalt: Original Häuser ueberall aus Schweden die er einfach komplett abgebaut (samt Inhalt) und dort wieder aufgebaut hat (nachdem die dort keiner mehr braucht hoffe ich stark ;o). Aufjedenfall kann man jetzt dort quase einen Rundgang durch allemöglichen Gegenden Schwedens machen und sich alte originale Häuser, Kirchen, Tuerme, Bauernhöfe, Schulen, etc. pp. anschauen, was sehr interessant und schön ist! Ausserdem gibt’s noch einen kleinen Zoo mit Bären, Elchen, Rentieren (die wir irgendwie nicht gefunden haben, vermutlich blind daran vorbeigelaufen :o( ), Fuechsen und allem möglichen anderen Klein- und Grossgetier! Durchwachsen ist das ganze natuerlich mit Cafes und Ringelspielen und Gedöhns… so muss das aber auch sein… Leider hatten wir nicht soviel Zeit weil der Park im September schon wieder um 17:00 zusperrt, so haben wir nur etwa die Hälfte geschafft… ist aber wirklich eine feine Sache und sehr zu empfehlen.

Ueberhaupt ist Stockholm die ideale Stadt um mit Kindern Urlaub zu machen mussten wir feststellen: Der obengenannte Park ist klasse, dann gibt’s noch das Astrid Lindgren Museum, 2 Vergnuegunsparks, das Vasa-Museum (wo man auch prima mit Kindern hin kann) und halt Schiffchen fahrn und alles… Ich denke wenn man Kinder ist das echt ideal dort…

Den restlichen Tag haben wir dann auch noch irgendwie mit Kaffee und so rumgebracht und sind dann unsere Reise nach Malmö angetreten, wo wir auch um 6:35 ankamen – ziemlich zerbeult und desorientiert, aber trotzdem da. Dann gings mit dem Bus in das benachbarte Trelleborg, da fährt man nur eine dreiviertel Stunde, das geht ganz fix! Dort steppt tatsächlich nicht der Bär, wie wir feststellen mussten… wir wunderten uns schon, denn im Lonely Planet ist das eine der wenigen Städte zu der kein Stadtplan abgebildet ist und drunter steht “If you come to Trelleborg, don’t linger there too long!”. Es ist halt eh nett… es gibt dort ein paar Geschäfte und Kaffees und den Hafen. Das war’s dann aber auch schon wieder. Achja – ich vergass noch die unfreundlichen norddeutschen Touristen die sich standhaft wehren auf Englisch zu kommunizieren und noch dazu ein Gesicht machen wie drei Tage Regenwetter oder eher schon Weltuntergang!

Etwas mussten wir dann aber doch bleiben und tranken wiedermal Kaffee und warteten auf unsere Fähre nach Sassnitz (Ruegen) die um 13:00 ging. Bald war’s auch so weit und ab ging die Post… 3 1/2 Stunden später waren wir dann auch da, fuhren mit dem Bus nach Sassnitz Hauptbahnhof – obwohl das Wort Hauptbahnhof hier masslos uebertrieben ist. Alle die Irnfritz kennen sollen sich den Bahnhof dort forstellen – nur noch kleiner! Mit nähmlich nur einem Gleis + einem total ausgebrannten alten Bahnhofsgebäude gegenueber! That’s romantic! ;o) Nein, aber Ruegen selber ist wirklich sehr schön von der Natur her… wahnsinn… teilweise erinnerte es mich ans Waldviertel, so huegelig und gruen und bewaldet… aber irgendwie ist es viel runder… weiss auch nicht wie ich das beschreiben soll… und man sieht halt meistens auch noch auf’s Meer, das ist klasse!

Und dann ging die Fahrt mit den Regionalzuegen weiter. Zuerst nach Stralsund und von da dann direkt mit dem Express-Regionalzug (hmm… bleibt nur bei jedem zweiten Misthaufen stehen! ;o) ) nach Berlin. Ich dachte dass da ja was schnelleres gehen muesste aber das war die schnellste Verbindung – tatsächlich!

Irgenwann um halb 11 nachts kamen wir dann im Haus der Begegnung an *grins* und begegneten dort dem Portier der uns dann sagte in welchem Zimmer wir uns begegnen durften. Dort begegneten uns dann sehr nette Bette in die wir auch sehr schnell fielen nach dem wir noch kurz eine nasse Begegnung mit der Dusche hatten… hehe… ;o)

So. Und jetzt bin ich in Berlin! Berlin! Berlin…

So ganz glauben kann ich das alles noch nicht. Ich find’s befremdlich das plötzlich wieder alle Deutsch sprechen und muss mich zusammenreissen niemand mit Englisch anzusprechen oder “Hej” zu sagen… komisch kommen mir auch die Euros vor… ganz zu schweigen natuerlich von meinen Problemen mit der Deutschen Tastatur! Verrueckt verueckt…

Ich glaube wir wissen beide noch nicht dass wir nicht mehr in Skandinavien sind… zumindest nicht so richtig… Aber aufjedenfall freu ich mich jetzt auch erstmal riesig auf Berlin! Ich hab ja auch einen prima Reisefuehrer dabei – Sebastian hat glaub ich schon einen kompletten Plan im Kopf fuer die paar Tage. Heute geht’s hier am Kudamm los nach… ähhh…. Brandenburger Tor? Ich mein ja, aber das kann ich euch ja dann noch alles erzählen! :o)

Bis denn dann!

Tag 21. (oder – Wie uns der Reisegott verliess…)

Ein grosses Hallo aus dem grossen Stockholmer Bahnhof! Mittlerweile sind wir sogar Herr ueber ihn geworden und finden uns annähernd in seinem unterirdischen Gewirr aus Gängen und Hallen zurecht! Aber Stockholm insgesamt ist interessanter Weise Orientationstechnisch eine harte Nuss – in ihr hat sogar Sebastian, der uns zielsicher und und Vertun bis jetzt von Stadt zu Stadt und von Sight zu Sight gelotzt hat, einen ebenbuertigen Gegner gefunden! Und das will was heissen! Vorgestern haben wir uns so richtig schoen beim Heimfahren mit der U-Bahn (oder ihr T-Bahn genannt) verfahren… und dann auch noch gleich vergangen und nochmal verfahren. Wir haben dann zwar heimgefunden, aber Sebastian wurmte das schon ungemein. Aber am nächsten Tag gab es die Revange und Sebastian konnte seinen Titel “Master of Towns in Orientation” zurueckerlangen!

Zur Zeit sitzen wir beide etwas baff und bräsig am Hauptbahnhof, genauer gesagt in der Centralhallen herum nachdem ich mich 1 1/2 Stunden an den diversen Schaltern herumgeschlagen habe. Die Fahrt Stockholm – Malmö die wir nehmen wollten ist ausgebucht, der Zug darauf auch. Und nachdem ich dann nach einer kurzer Lagebesprechung mit Sebastian zurueck zu den Schaltern kam war dort inzwischen deren gesamtes Computersystem zusammengekracht. Sie hoffen dass es vielleicht in 1, 2 Stunden wieder geht – muss aber nicht sein… Nun. Was will man da tun?! Nix. Man muss das sportlich sehen denke ich. Erstens hatten wir bisjetzt eh nie Probleme mit den Zuegen, abgesehen mal von der Fahrt Oslo – Bergen wo wir nicht wussten das wir reservieren mussten und dann im Zug noch Tickets fuer die Comfort Klasse kaufen mussten (aber es soll uns was schlimmeres passieren! ;o) ). Zweitens ist das doch das täglich Brot von Interrailern und Helden wie uns: Die Ungewissheit, die 5 l Kaffee täglich die man während des Wartens trinken muss, die Spontaneität und die Ungebundenheit! Solange wir irgendwie morgen in Trelleborg unsere Fähre nach Deutschland erreichen, ist mir das gleich wie wir fahren… Aber wir werden sehen. Ich hoffe ja mal die kriegen ihre Hard- und Software wieder zusammengeschraubt und der Wahnsinn kann weitergehen! :o)

Gestern gab’s noch volle Besichtigungs-Action hier in Stockholm… Zuerst schlenderten wir eine enorm beflaggte quasi-Mariahilferstrasse hinunter und kamen dann zum Vorplatz des Hauptbahnhofs (oder auch Hinter- oder Nebenplatz – hier in Stockholm weiss man solche Sachen nicht so genau…) gingen dann ins Kulturhaus wo ich zwei formschöne Badges erstand fuer meine Jacke – blöd nur dass wir bis jetzt nicht genau entziffern konnten was das heisst was da drauf steht (um sachdienliche Hinweise wird gebeten!): Auf derm ersten steht “Bli min pall”, was ich frei mit “Sei mein Freund” uebersetzte und deshalb entzueckt erstand. Nachschlagen im Wörterbuch und im Internet hat aber ergeben dass es so etwas wie “Sei meine Palette” oder “Sei mein Strohlager” oder so heistt… hmmm. Badge zwei trägt die schöne Inschrift “Kungar med pungar” – muss ja sowas wie “Eile mit Weile” oder “Ohne Schweiss kein Preis heissen”… hmm… unsere intensiven Uebersetzungsversuche ergaben: “Königlich mit Beutel”… Häää? Naja. Kann bei uns ja sowieso keiner lesen – gottseidank wahrscheinlich! ;o)

Dann fuhren wir auf’s Dach des besagten Hauses und nahmen einen Kaffee zu uns, auf die Dächer von Stockholm blickend. Dann gings wieder runter und zur nächsten Destination – Vasa Museum! Als ich davon das erstemal hörte, dachte ich die Stellen da Knäckebrot zwischen 1802 und 1993 aus. Falsch gedacht! Die Vase war ein Kriegsschiff das Anfang des 17. Jahrhunderts in den Krieg gegen Polen ziehen sollte. Das Problem war nur dass es zur Familie der Fehlkonstruktionen gehörte und sofort im Hafen Stockholms auch wieder unterging. Dort lag es dann bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts und wurde dann wieder ans Tageslicht geholt um jetzt im Vasa Museum in voller Pracht, Groesse und Gruselhaftigkeit fuer 80 Kronen pro Personen, Studenten 40 Kronen, besichtigt werden zu können! Das tat unsereins dann auch und es war wirklich ziemlich beeindruckend…

Ja und heute geht’s ja eigentlich auf nach Malmö um von dort morgen nach Trelleborg wo unsere Fähre nach Deutschland, um genauer zu sein Ruegen (Ruegen!!! Ich seh Ruegen!! Freude, Freude!) , ablegt. Und dann sind wir ja noch bis Freitag in Berlin und machen dort die Gegend unsicher!

Ja, ein bisschen Helden sind wir inzwischen vielleicht wirklich geworden! Aufjedenfall geht das mitm Schleppen und Hatschen schon ganz gut… Lustig ist dass wir heute, als wir so darueber nachgedacht haben, dass Morgen die Reise durch Skandinavien zuende ist wir weder traurig noch froh waren… Ich glaub wir können uns das gar nicht vorstellen, nach drei Wochen ´Herumfahrerei und allem… hmm. Es war aufjedenfall klasse! Wirklich wahr… und Berlin wird auch nochmal klasse! :o)

Tag 19. (14 islands in the rain…)

Hej Hej, nasse Gruesse aus dem wirklich wunderschönen Stockholm! Seit gestern regnet es abwechseln Cats and Dogs und zwischendurch auch kleineres Getier. Aber irgendwann musste uns der Wettergott auchmal im Stich lassen… alles andere wär ja gruselig gewesen und hätte an Vodoo gegrenzt!

Vorgestern sind wir ja mit dem Schiff, diesmal wars die Isabella, von Turku wieder zurueck nach Stockholm gefahren. Es gab nochmal Kötbulla und Erdäpfelpueree (leider diesmal schlecht gesalzen und wässrig… :o( ) und dann zur extremen Belustigung unsererseits Tanz im Seaside Cafe! Hermann und Rudolf (oder wahrscheinlich eher Sören und Björn) gaben auf Keybord, Gitarre und Schlagzeug einen Schlager nach dem anderen zum besten (in stilsicherem Finnisch!) und das pensionistische Volk liess sich mal so richtig gehen (wie sich das gehört wenn man schon mal mit Mutter auf’m Schiff is!) und innerhalb kuerzester Zeit steppte der beruehmt beruechtigte Bär auf der Tanzfläche! Da waren auch bald drei Gruppen anzutreffen:

  1. Die Vorsichtigen. Sie tanzen zwar schon lange und auch gerne, aber insgesamt ist ihnen das alles nicht so ganz geheuer und sie sind mehr die stillen Geniesser. Man erkennt sie an einem verträumt, durch den Raum schweifenden Blick und am mit der Musik mitsingen.
  2. Die Experimentierfreudigen. Der Grund warum es die Vorsichtigen unter anderem gibt – sie sind auf der Hut vor den Experimentierfreudigen. Sie waren anno 1950 mal fuer eine Woche in der Tanzschule und haben seitdem ihre ungestueme Liebe zum Parkett entdeckt. In ihren eigenen Augen sind sie die Stars der Tanzfläche, fegen was das Zeug hält hin und her und bauen im Notfall den Walzerschritt aus. Eine suesse Hass-Liebe pflegen sie zu den Experten von denen sie spontan Schritte und Bewegungen abschauen und ohne Ruecksicht auf Verluste in die eigene Performance einbauen. Das kann im extrem Fall zu Knochenbruechen, Prellungen oder plötzlichem Tiefschlaf fuehren.
  3. Die Experten. Sie besitzen eine goldene Mitgliedskarte in der stadteigenen Tanzschule und sind mit den Besitzern auf Du und Du. Hilde und Reinhard aus dem Nachbarhaus begleiten sie seit Jahr und Tag und gemeinsam haben sie schon viele lustige Tanzabende beschritten. Auf dem Parkett sind sie die eigentlichen Stars. Das lassen sie die anderen auch merken indem sie einen Radius von etwa 5 Metern fuer sich beanspruchen, mit hektischen Bewegungen brillieren möchten und es dringlichst vermeiden zu lächeln, zu reden oder sich gar anzusehen!

Wir hatten also einen hoch amuesanten Abend wie ihr seht! Danach haben wir einen Drauf gemacht! Hehe! Die Sau rausgelassen sagt man ja auch so schön! Nein… wir waren weder in der Disko noch haben wir uns sinnlos betrunken… Wir waren zocken!!! :o) Das Schiff hat eine kleine Computerspielhalle, oder mehr Raum eigentlich, in dem wir uns so richtig ausgetobt haben! Ich bin Motorrad, Motorboot, Auto und Schneemobil gefahren!!! Das war eine Gaudi… wirklich wahr… :o)

Um 12:00 hatten wir dann aber genug und sind schlafen gegangen. Diesmal hatten wir ja eine Kabine… aber das ist nix fuer mich. Das sind natuerlich so ganz kleine Räume, was ja okay ist, ich bin ja auch schon soviel Zug in der Nacht gefahren, dass mir Enge eigentlich nix ausmacht. Das Problem war nur, dass die kein Fenster haben, weil die halt irgendwo im Bauch vom Schiff sind und ich kam mir da vor wie eine Sardine oder so. Irgendwie war das absolut furchtbar fuer mich nicht zu sehen was da draussen passiert und dann noch in so einem winzigen komisch schwankenden Raum schlafen zu muessen. Ich habs dann doch geschafft… aber da war mir fast das am Boden schlafen lieber. Da waren Fenster und das war ein grosser Raum. Die Klaustrophobie lässt gruessen!

Wir sind aber gut angekommen, und mit uns auch die Pensionisten die am nächsten Tag gar nicht zerknittert sondern 1A schon wieder am Ausstieg standen… Wir dann also raus und mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Und so schön Stockholm ist so schrecklich ist der Bahnhof hier! Wirklich… das ist ein Gewusel aus 50 verschiedenen Gebäuden, Gängen, Rolltreppen und Zeugs… sowas unuebersichtliches hab ich ja noch nie gesehen! Gottseidank hab ich hier aber den super Vorteil das ich relativ ungestört fluchen kann – versteht mich ja keiner… :o) Und Klaus und Ursula aus Duesseldorf muessen das abkoennen! ;o)

Als erstes mussten wir warten bis es 9 war und ueberhaupt irgendwas aufmacht… wir waren ja schon recht frueh angekommen… Dann gings als erstes zur Wäscherei! Das war mittlerweile mehr als nötig da’s ja in Finnland sowas so gut wie gar nicht gab, bis auf einmal und da mit Warteliste und Gedöhns, wie gesagt. Wir also mit unserer Tasche, mit dem schönen Beinamen “Stinkbombe” oder auch liebevoll von uns “Höllenhund” genannt, rein und mit wohlriechendem Bekleidungsmaterial wieder raus! Leider ist anscheinend ein bisschen was schief gegangen haben wir heute morgen bemerkt… Die Jeans und T-Shirt sitzen recht eng und wirken etwas kurz… Das Problem war, dass als es ans trocknen ging uns die Dame noch fragte “Whicht temperatur?” und wir nur ziemlich blöd dreinschauten und sowas wie “Hmmmpf..” oder “Pfff…” sagten… also stellte sie auf 65 Grad und meinte nur das wir das noch umstellen können. Sebastian verstellte dann zweimal von 65 auf 45 Grad… im Endeffekt landeten wir aber wieder auf 65 Grad. Was weiss ich wie warm das sein soll?! Naja… deshalb tragen wir jetzt eine gefuehlte Groesse kleiner… aber solangs passt! ;o)

Dann rein ins Hotel und einen wunderbaren Rest-Ausspann-nur-Fernseh-schau-und-im-Bett-Ess-und-Schlaf-und-Schön-Tag gemacht! Schön war das! Schöööööööööööön!!!!!!! :o)

Heute gings dann aber wieder wie gewohnt weiter… Zuerst in die Innenstadt, dann eine zweistuendige Hafenrundfahrt und dann noch ins Modern Museum. Leider ist es ziemlich verregnet und wir haben heute morgen die Regenjacken daheim gelassen weil wir strahlend blauen Himmel hatten… jaja… fies ist das… aber die Hafenrundfahrt hat uns wiedermal gerettet und so sind wir relativ trocken davon gekommen! Stockholm ist klasse und wunderschön! Aber davon erzähl ich euch morgen mehr… irgendwie hab ich kalte Finger, es zieht hier so komisch, und Sebastian wartet draussen auf mich…

Ich gruesse Euch alle, danke fuers lesen und die schönen Kommentare! Moi Moi! Manu