Tag 23. (First we take Manhatten – then we take Berlin!)

Gruesse Gruesse Gruesse aus der Stadt des Döners, der mittlerweile abhanden gekommenen Mauer, des Bären, der drei Damen vom Grill und und und… Nach ziemlich exakt 24 Stunden hatten wir die Reise Stockholm – Berlin beendet und sind im Jugendgästehaus (wunderschöner Untertitel: Haus der Begegnung! ;o) ) angekommen – oder besser, was von uns uebrig war! ;o)

So… achja. Mit Plan A hat’s dann doch nicht mehr geklappt. Nach etwa 1 Stunde hatten die netten Damen und Herren vom Stockholmer Hauptbahnhof dann zwar ihr Computersystem wieder zusammengeschraubt aber auch keine Tickets mehr fuer den Zug mit dem flashigen Namen “X 2000”! “Des muass wos gonz wos bsundares sei…” blieb uns da nur zu sagen und stiegen dann auf Nachtzug um – Abfahrt 23:05. Also hatte man plötzlich noch einen ganzen Tag in Stockholm den man mit Inhalt (möglichst sinnvollem natürlich!) fuellen sollte (ich krieg das mit dem “ü” noch nicht wieder so hin, bin das nicht mehr gewöhnt nicht mehr “ue” schreiben zu müssen – bitte um Nachsicht!).

Meinereiner wollte ja noch unbedingt nach Skane, einem Miniaturschweden mehr oder weniger. Da hatte ein netter Herr, dessen Name ich natuerlich vergessen habe, anno dazumals (ähhh… 1800-schlagmichtot) die grandiose Idee auf einem sehr gruenen Huegel Stockholms ein Freilichtmuseum zu eröffnen. Der Inhalt: Original Häuser ueberall aus Schweden die er einfach komplett abgebaut (samt Inhalt) und dort wieder aufgebaut hat (nachdem die dort keiner mehr braucht hoffe ich stark ;o). Aufjedenfall kann man jetzt dort quase einen Rundgang durch allemöglichen Gegenden Schwedens machen und sich alte originale Häuser, Kirchen, Tuerme, Bauernhöfe, Schulen, etc. pp. anschauen, was sehr interessant und schön ist! Ausserdem gibt’s noch einen kleinen Zoo mit Bären, Elchen, Rentieren (die wir irgendwie nicht gefunden haben, vermutlich blind daran vorbeigelaufen :o( ), Fuechsen und allem möglichen anderen Klein- und Grossgetier! Durchwachsen ist das ganze natuerlich mit Cafes und Ringelspielen und Gedöhns… so muss das aber auch sein… Leider hatten wir nicht soviel Zeit weil der Park im September schon wieder um 17:00 zusperrt, so haben wir nur etwa die Hälfte geschafft… ist aber wirklich eine feine Sache und sehr zu empfehlen.

Ueberhaupt ist Stockholm die ideale Stadt um mit Kindern Urlaub zu machen mussten wir feststellen: Der obengenannte Park ist klasse, dann gibt’s noch das Astrid Lindgren Museum, 2 Vergnuegunsparks, das Vasa-Museum (wo man auch prima mit Kindern hin kann) und halt Schiffchen fahrn und alles… Ich denke wenn man Kinder ist das echt ideal dort…

Den restlichen Tag haben wir dann auch noch irgendwie mit Kaffee und so rumgebracht und sind dann unsere Reise nach Malmö angetreten, wo wir auch um 6:35 ankamen – ziemlich zerbeult und desorientiert, aber trotzdem da. Dann gings mit dem Bus in das benachbarte Trelleborg, da fährt man nur eine dreiviertel Stunde, das geht ganz fix! Dort steppt tatsächlich nicht der Bär, wie wir feststellen mussten… wir wunderten uns schon, denn im Lonely Planet ist das eine der wenigen Städte zu der kein Stadtplan abgebildet ist und drunter steht “If you come to Trelleborg, don’t linger there too long!”. Es ist halt eh nett… es gibt dort ein paar Geschäfte und Kaffees und den Hafen. Das war’s dann aber auch schon wieder. Achja – ich vergass noch die unfreundlichen norddeutschen Touristen die sich standhaft wehren auf Englisch zu kommunizieren und noch dazu ein Gesicht machen wie drei Tage Regenwetter oder eher schon Weltuntergang!

Etwas mussten wir dann aber doch bleiben und tranken wiedermal Kaffee und warteten auf unsere Fähre nach Sassnitz (Ruegen) die um 13:00 ging. Bald war’s auch so weit und ab ging die Post… 3 1/2 Stunden später waren wir dann auch da, fuhren mit dem Bus nach Sassnitz Hauptbahnhof – obwohl das Wort Hauptbahnhof hier masslos uebertrieben ist. Alle die Irnfritz kennen sollen sich den Bahnhof dort forstellen – nur noch kleiner! Mit nähmlich nur einem Gleis + einem total ausgebrannten alten Bahnhofsgebäude gegenueber! That’s romantic! ;o) Nein, aber Ruegen selber ist wirklich sehr schön von der Natur her… wahnsinn… teilweise erinnerte es mich ans Waldviertel, so huegelig und gruen und bewaldet… aber irgendwie ist es viel runder… weiss auch nicht wie ich das beschreiben soll… und man sieht halt meistens auch noch auf’s Meer, das ist klasse!

Und dann ging die Fahrt mit den Regionalzuegen weiter. Zuerst nach Stralsund und von da dann direkt mit dem Express-Regionalzug (hmm… bleibt nur bei jedem zweiten Misthaufen stehen! ;o) ) nach Berlin. Ich dachte dass da ja was schnelleres gehen muesste aber das war die schnellste Verbindung – tatsächlich!

Irgenwann um halb 11 nachts kamen wir dann im Haus der Begegnung an *grins* und begegneten dort dem Portier der uns dann sagte in welchem Zimmer wir uns begegnen durften. Dort begegneten uns dann sehr nette Bette in die wir auch sehr schnell fielen nach dem wir noch kurz eine nasse Begegnung mit der Dusche hatten… hehe… ;o)

So. Und jetzt bin ich in Berlin! Berlin! Berlin…

So ganz glauben kann ich das alles noch nicht. Ich find’s befremdlich das plötzlich wieder alle Deutsch sprechen und muss mich zusammenreissen niemand mit Englisch anzusprechen oder “Hej” zu sagen… komisch kommen mir auch die Euros vor… ganz zu schweigen natuerlich von meinen Problemen mit der Deutschen Tastatur! Verrueckt verueckt…

Ich glaube wir wissen beide noch nicht dass wir nicht mehr in Skandinavien sind… zumindest nicht so richtig… Aber aufjedenfall freu ich mich jetzt auch erstmal riesig auf Berlin! Ich hab ja auch einen prima Reisefuehrer dabei – Sebastian hat glaub ich schon einen kompletten Plan im Kopf fuer die paar Tage. Heute geht’s hier am Kudamm los nach… ähhh…. Brandenburger Tor? Ich mein ja, aber das kann ich euch ja dann noch alles erzählen! :o)

Bis denn dann!

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About Mardou
Hi! My name is Manuela Heidenreich but sometimes I'm Mardou around the web. I live in Vienna, work as a multimedia designer and try to be an illustrator in my spare time. This blog is about everything that fascinates me - no more, no less.

One Response to Tag 23. (First we take Manhatten – then we take Berlin!)

  1. Theres says:

    So ein Schei…., jetzt habe ich schon mindestens 20 Zeilen geschrieben gehabt u. bin rechts unten an irgend so eine blöde Taste gekommen und alles war weg…ich könnte…grmpf!!!!!! Muss mal Sebastian fragen, was das für eine Feindtaste ist, die mir den Text wegnimmt, ist mir schon einige Male auch im Forum beim Kommentarschreiben passiert – nur habe ich da meist schon 50 Zeilen getippt und das spät nachts, da hau ich dann immer den Hut drauf.

    Also noch Mal:

    Hallo ihr beiden Zwei!

    Danke für deinen Anruf Süße! Ich habe mich so sehr gefreut, deine Stimme zu hören. Ich hoffe, das Wetter ist bei euch auch so strahlend schön, wie hier…wir haben 30° im Schatten!!! Für September ist mir das zu heftig, ich war grade auf der Bank und in der Sonne rinnt der Schweiß beim Gehen.

    Schmeckt die Berliner Weíße wirklich so gut? Ich kann nur Igitt denken, wenn ich an Sirup im Bier denke.

    Uns gehts gut. Wir waren gestern im Waldviertel, vormittags bei den Roßnagls, wo wir auch gegessen haben – Schweinbraten mit Kartoffelknödeln und Salast, lecker! Um 14:30 sind wir endlich bei Tante Renate eingetrudelt, die sich schon Sorgen machte (wir haben uns für 13 Uhr angemeldet). Aber wir kamen erst um 10:30 nach Pommersdorf, weil auf der S33 so viele Baustellen sind…eigentlich nur Baustellen und 80 kmh angesagt waren…und das Kamptal kennst du ja, Manuela, das ist sowieso eine fade Fahrerei. Am Grab in Ludweis waren wir vorher auch.

    Tante Renate hat sich gefreut, ich hab mich noch mehr gefreut, sie wieder zu sehen. Sie sieht nicht gut aus, hat ja auch ziemlichen Stress mit der bettlägrigen Mutter und der jungen Fam. daneben. Ich habe ihr von dir (hab gesagt, du hättest sie vor deiner Wegfahrt noch schnell selbst besorgt – eine solche Lüge ist, hoffe ich, keine Sünde) 2 Kaffeebecher mit Rosina-Wachtmeister-Malerei gebracht…sie hat sich sooo darüber gefreut. Sie hat uns auch alle Karten gezeigt, die du ihr geschrieben hast. Wir haben getratscht, die kleine Lea gesehen, es war ein schöner Nachmittag. Wir sind dann erst um 19:20 in Raabs weg gefahren.

    Sandra hat dann abends noch angerufen, sie hat schon die Wohnungsschlüssel!!! Sie freut sich so. Am 11. u. 12. Okt. kommen die Möbel vom Lutz, am 14. u. 15. Okt. siedeln sie rauf in die neue Wohnung. Sie bringen die Twins u. Elias am Samstag, dem 14. in der Früh u. holen sie Sonntag abends wieder. Es gibt viele Kollegen von William, die beim Umzug helfen, da brauchen sie uns nicht zum Schleppen und es ist ihnen lieber, wir nehmen die Kinder. Das Wichtigste kommt an diesem Wochenende mit dem Lutzauto rüber, damit sie dann schon mal dort wohnen können. Die alte Wohnung haben sie auch noch bis Ende Okt., also können sie die unwichtigeren Sachen noch holen u. auch die Möbel auf den Sperrmüll bringen oder vielleicht mag sie doch jemand haben. Der Boden muss ja auch raus gerissen werden.

    Aus der alten Wohnung geht ja nur die ganze Kinderzimmereinrichtung mit, das Ehebett, der PC-Tisch, die Esstischsessel, vielleicht der kleine Couchtisch (ich denke, der wäre für den Anfang ganz praktisch fürs Kinderzimmer), alles Andere ist ja neu. Natürlich auch die Waschmaschine, die TV-Geräte, der PC u. die viiiieeelen Boxen…ich hoffe, William stellt die nicht alle wieder auf. Die schauen ja scheußlich aus u. man kann sowieso nicht alle 16 Stück schalten, da dröhnt das ganze Haus.

    Ich war mit Sandra bei der neuen Wohnung, als wir mit Samuel im Spital waren…es ist wirklich viel Grün dort, leider liegt die ganze Anlage auf einem Hang (nona im 14.) und die einzelnen Ebenen müssen mit Stufen überbrückt werden…nicht grade super mit dem Kinderwagen. Aber wenn man ganz oben reingeht, dann kann man die Stufen abwärts überwinden, das geht halbwegs. Die Häuser stehen so einzeln alle, es ist nicht ein abgeschlossener Komplex…ich denke, ich würde den Bau mit ihrer Wohnung nicht finden, müsste ich jetzt hin.

    So, genug geschrieben. Papa ist arbeiten, ich hab lange geschlafen, weil ich müde war von gestern. Aber es ging u. geht mir gut.

    Noch schöne Tage in Berlin! Genießt die Zeit!
    Eine feste Umarmung und ein Bussi vür euch Beide…ich freu mich schon sehr auf euch!

    Mama

    Ich lese nicht mehr Korrektur, sonst gerat ich noch Mal an diese blöde Taste…ich schick ganz schnell weg…also Tipp- u. Rechtschreibfehler bitte verzeihen!

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